Mit Herzblut für die Jugendherberge

Viele Geschichten entstanden und entstehen immer noch in der Jugendherbergswelt.  Alexander Müller, ehemaliger Herbergsleiter der Jugendherbergen Frauenstein und zuletzt Johanngeorgenstadt, teilt mit uns seine Erinnerungen.

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Großvater erzählt

Elena Ziller sprach mit Ihrem Großvater über seinen Einsatz für Kinder und Jugendherbergen. Die beiden nehmen euch mit in eine Welt der Wandervögel und berichten von Ausflugsscheinen und den Anfängen der Jugendherbergsbewegung.

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Geboren in der Jugendherberge

Was heutzutage nicht mehr üblich ist, war in den Anfängen der Jugendherberge auch etwas Besonderes. Wer kann schon von sich behaupten, in einer Jugendherberge geboren zu sein?
Eckhardt Zeidler kann das von sich behaupten, denn er wurde in der Jugendherberge Leipzig geboren.

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Jugendherbergs-Geschichten

Sigrid und ihr Mann sind zusammen fast 160 Jahe alt und alte Jugendherbergs-Liebhaber. Mit uns teilte sie ihre Anekdoten aus ihren Jugendherbergs-Aufenthalten.

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Ein Weltenbummler zu Besuch in Bad Lausick

Walter Tiroke aus München, langjähriges DJH-Mitglied mit einer Passion für Jugendherbergen, durften wir auf seiner Tour mit dem Fahrrad und Zug durch Sachsen bei uns in der Jugendherberge Bad Lausick begrüßen. Mehr als 2.300 Übernachtungen kann er in seiner 46-jährigen Mitgliedschaft schon zählen. Was er in Sachsen erlebt hat, erfahrt ihr hier.

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Jugendherbergseltern mit Leib und Seele

Ein Ehepaar, zwei Jugendherbergen. Nur wenige Kilometer voneinander entfernt befinden sich die beiden Jugendherbergen Grumbach und Neudorf von Sabine und Andreas Schuricht. Sie leben und lieben das Konzept Jugendherberge voller Leidenschaft – und bedienen dabei jedes Klischee: Sie kann sehr gut kochen und er hat ein Händchen für Technik. ;)

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Bloggerin Nathalie entdeckt Sachsen

Eine unserer Lieblingsgeschichten der reiselustigen Berlinerin Nathalie und ihres Sohnes Marvel stammt von ihrer Reise nach Bautzen. Wie sich Nathalie in die wunderschöne Altstadt verliebte und was die beiden dabei alles erlebt haben, lest ihr auf unserem Blog.

>> Reisebericht Nathalie & Marvel



Werner erzählte uns, dass er mal in der schönsten Jugendherberge der DDR gearbeitet hat:

„Ich habe in einer solchen gearbeitet, bis 1990, sie war die schönste JH der DDR (mit Auszeichnung) und jetzt der BRD (den Titel hat sie verdient!!!!!!)“

Werner H.

Judith B. teilte uns ebenso ihre Erfahrung mit der Jugendherberge mit:

„Mir ist gestern erst eine Verwechslung aufgrund von Klischees passiert: An der Rezeption der Jugendherberge Leipzig wurde ich als 17-jähriges Mädchen wegen meiner sehr kurzen Haare für einen Jungen gehalten. Trotz der Tatsache, dass der Mann am Empfang meinen Jugendherbergsausweis gelesen hatte und mein Name eindeutig weiblich ist, und trotz der wiederholten Versuche meiner Mitreisenden, mein weibliches Geschlecht zu betonen ("Ja, SIE ist jetzt 17 Jahre alt") bezeichnete mich der Mann am Empfang unbeirrt weiter als Jungen und benutze männliche Pronomen.
An solchen Beispielen sieht man doch gut, wie tief die Vorstellung von Jungen mit kurzen und Mädchen mit langen Haaren noch in unserer Gesellschaft verankert ist.
P.S.: Es war nicht schlimm für mich, einfach nur lustig.“

Judith B.

Amanda schrieb uns über ihre erste Erfahrung mit Jugendherberge, die sie nicht vergessen wird:

„Ich bin noch nicht so alt, aber ich habe trotzdem schöne Erinnerungen an meine Aufenthalte in Jugendherbergen. Das erste mal, dass ich mit meiner Familie in einer Jugendherberge war, war 2015 im Sommer. Ich war seit langer Zeit mal wieder an der Ostsee, in Niendorf. Als wir ankamen begrüßte uns der Leiter der Einrichtung dort/wir checkten ein und als er auf den Ort guckte wo wir herkamen war er etwas überrascht. Wir kommen aus einer Mittelgroßen Stadt in NRW, auf jeden Fall sagte er dann zu uns, dass wir nicht die ersten aus meiner Wohnstadt sind. Da dachte ich, ja schon bisschen verwunderlich aber, Zufall eben. Als wir dann am Abend essen gingen haben wir festgestellt, dass nicht viele Gäste dort ihren Urlaub verbringen, wir wurden schließlich einem Tisch zugeteilt zusammen mit zwei jungen Frauen. Beim Essen fiel uns auf, dass sie über eine Schule reden, die es nur in unserer Stadt gibt, da stellte sich heraus, die beiden sind wohl auch aus unserer Stadt. Ein Tisch hinter uns saß eine Gruppe, eine Wohngruppe offensichtlich. Auf dem Parkplatz sahen wir dann, dass das Fahrzeug dieser Gruppe das Kennzeichen unserer Stadt hatte, diese Gruppe kam also auch aus meiner Heimatstadt. Schon irgendwie ein lustiger Zufall, dass sich ausgerechnet drei unabhängig voneinander Reisende Gruppen, gemeinsam Reisende aus  der gleichen kleinen Stadt in NRW in einer kleinen Jugendherberge in Niendorf wiedertreffen. Außer uns, die aus unserer Stadt kommenden, war nämlich nur eine weitere Familie dort zu Gast. Das lustige daran ist, dass ich welchen von der Wohngruppe nach meinem Urlaub bei mir in der Nähe in einer Dönerbude begegnet bin. Der Urlaub insgesamt hat mir total gefallen und die Jahre danach hab ich immer meine Eltern gebeten dort noch einmal hinzufahren. Als Fazit, egal wie weit man reist man kann seinem Leben nicht entfliehen. Ich bin da hin gereist um mal nicht in der Kleinstadt zu vergammeln und dann treffe ich da quasi meine halbe Stadt wieder, na ja :-)  Ich hoffe ich werde noch mehr solche tollen Urlaube erleben können.“
 

Amanda